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Kardiologie. Kardiologieabteilung

Allgemeine Informationen

Descripción larga: 
Unsere Abteilung ist ein Referenzzentrum und bietet eine persönliche Betreuung sowie eine schnelle Diagnose für alle Herz-Kreislauf-Erkrankungen mittels modernster Technologie.

Unsere Kardiologieabteilung zeichnet sich dadurch aus, dass sie alle derzeit international verfügbaren Diagnose- und Therapieverfahren anbietet.

Die Abteilung kann auf die Mitarbeit von Dr. Hans-Joachim Schäfers, einer international anerkannten Kapazität im Bereich der Herzchirurgie zählen.

Serviceleistungen

Servicios: 
Ambulante kardiologische Beratung im One-Stop-Format, inklusive Echokardiogramm, Ergometrie, Langzeit-EKG und ABPM-Arrhythmie-Beratung.
  • Marfan-Syndrom-Beratung.
  • Pädiatrische Kardiologie.

Echokardiographie. (Transthorakale-, Stress-, transösophageale-, intraoperative-, und  Kontrast-) Ergometrie. Nuklearmedizin
  • 24 Stunden Langzeit-EKG und implantierbares Langzeit-EKG .
  • Kipptischuntersuchung.
  • 64-Schicht-Koronar-CT.
  • Kardiale MRT.
  • Koronarangioplastiken.
  • Koronare Stentimplantationen.
  • Valvuloplastiken (Mitral-, Aorten-, Pulmonal-und Trikuspidalklappe).
  • Implantation perkutaner Aortaprothesen.

Perkutane Schließung des Vorhofseptums und paravalvulärer Lecks
  • Ablation akzessorischer Leitungsbahnen.
  • Ablation des AV-Knotens.
  • Ablation der doppelten internodalen Leitungsbahn.
  • Entfernen des Kurzschlusses bei ventrikulärer Tachykardie.
  • Ablation von Vorhofflattern und Vorhofflimmern.
  • Kardioversion.
  • Implantation von Herzschrittmachern.
  • Implantation von Resynchronisatoren.
  • Implantation von Defibrillatoren.
  • Herzklappenchirurgie.
  • Mitral-und Aortenklappenchirurgie.
  • Koronarchirurgie mit Bypass.
  • Koronarchirurgie ohne Bypass.
  • Chirurgie der Thoraxaorta.
  • Kryoablation.
  • Chirurgische Ablation bei Vorhofflimmern.

Fachärzte

  • Dr. Gómez, Juan José
  • Dr. Such, Miguel
  • Dr. Arqué, José María
  • Dr. Barrera, Alberto
  • Dr. Cabrera, Fernando
  • Dr. Fernández, Julia
  • Dr. Hernández , José María
  • Dr. López, Raúl J
  • Dr. Molina, María José
  • Dr. Muñoz, Antonio J
  • Dr. Porras, Carlos
  • Dr. Schäfers, Hans-Joachim

F.A.Q.

Preguntas frecuentes: 

Was sind Herzgeräusche?

Ein Herzgeräusch ist ein "Rauschen", das Ärzte wahrnehmen, wenn sie das Herz mit dem Stethoskop auskultieren. Es wird von den Turbulenzen des Blutes beim Durchfließen der Herzkammern und  -klappen verursacht. Herzgeräusche deuten nicht immer auf eine Herzkrankheit hin. Man muss von der Prämisse ausgehen, dass ein Herzgeräusch ein Ton und keine Krankheit ist. Seine Wahrnehmung deutet nicht zwangsläufig eine Herzkrankheit hin, weshalb kein falscher Alarm ausgelöst werden sollte.

Was ist ein funktionelles Herzgeräusch?


Diese Herzgeräusche heißen auch unschuldige oder nicht pathologische Herzgeräusche und haben keine Bedeutung im normalen Herzen. Sie treten häufig bei Kindern (die meisten von ihnen verschwinden bis zum Erwachsenenalter) und auch bei schwangeren Frauen auf (da die Schwangerschaft eine Überlastung des Blutvolumens darstellt) und auch sie verschwinden in der Regel nach der Geburt. Eine Schwangerschaftsanämie begünstigt, dass man während der Auskultation Funktionsgeräusche hört.  Eine Hyperthyreose oder anhaltende Tachykardien sind weitere Situationen, die Funktionsgeräusche hervorrufen können.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Rauchen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen?

Jedes Jahr sterben rund 40.000 Menschen aufgrund von Herzerkrankungen, die durch Rauchen verursacht wurden. Rauchen ist die Hauptursache für Arteriosklerose. Die Krankheit entsteht, wenn sich die Innenseiten der Arterien aufgrund von Fettablagerungen verengen und der Blutstrom behindert wird.  Dies führt zu einer verringerten Versorgung des Herzens mit sauerstoffreichem Blut, was wiederum Schmerzen in der Brust (Angina pectoris) oder einen Infarkt (Herzinfarkt) auslösen kann.

Was ist Herzinsuffizienz?

Sie ist ein wachsendes Problem von relevanter wirtschaftlicher Bedeutung, da sie im fortgeschrittenen Stadium eine geringere Überlebensrate aufweist als viele Krebsarten. Es handelt sich hierbei um eine chronische und fortschreitende Erkrankung, die durch die Unfähigkeit des Herzens verursacht wird, genug Blut zu pumpen, um den Sauerstoffbedarf des Körpers zu erfüllen. Die therapeutischen Maßnahmen reichen von der Herztransplantation bis zu neuen und effizienten Arzneimitteln, die gezeigt haben, dass sie die Lebensqualität der Patienten mit Herzinsuffizienz verbessern und ihre Überlebensrate steigern.

Ist moderater Alkoholkonsum gut für das Herz?

Während sein Konsum für manche Menschen erhebliche Risiken mit sich bringt (Patienten mit Herzinsuffizienz, Bluthochdruck, Diabetes, Herzrhythmusstörungen, etc..) kann ein moderater Konsum für andere einen gewissen Schutz bieten (Anstieg des "guten" Cholesterins, Blutdrucksenkung, Hemmung der Blutgerinnselbildung). Ein moderate Alkoholkonsum ist beschränkt auf nicht mehr als ein alkoholisches Getränk pro Tag für Frauen oder Menschen mit einem geringeren Gewicht und nicht mehr als zwei Getränke pro Tag für Männer. Bis man jedoch mehr über die Vor-und Nachteile seines Konsums weiß, empfehlen die Ärzte für eine bessere Herzgesundheit ganz auf Alkohol zu verzichten.

Was ist eine Aortenstenose?

Eine Aortenstenose ist die teilweise Blockierung des Blutflusses durch die Aortenklappe. Dieser Zustand kann angeboren oder rheumatischen Ursprungs sein, aber heutzutage ist die häufigste Ursache eine bei Menschen im fortgeschrittenen Alter auftretende degenerativ-kalzifizierende Stenose. Tatsächlich ist sie in Spanien die primäre Ursache für Herzklappenoperation. Die senile degenerative Aortenstenose, heutzutage die häufigste Ursache für dieses Leiden, ist das Ergebnis des normalen, anhaltenden Stresses der Aortenklappe und geht mit ihrer Verkalkung einher. Sie ist häufiger bei Diabetikern und Personen mit erhöhtem Cholesterinspiegel zu finden.

Warum muss ich mich operieren lassen?

Jeder einzelne Fall wird von den Kardiologen und Chirurgen diskutiert. Ein chirurgischer Eingriff wird dann empfohlen, wenn andere Behandlungen nicht möglich sind oder eine schlechtere Lösung darstellen. Obgleich jeder Fall anders liegt, entscheidet man sich für einen Eingriff, um die Lebenszeit und vor allem die Lebensqualität der Patienten zu verbessern. Manchmal müssen auch Patienten ohne Symptome operiert werden, um irreversible Schäden am Herz zu vermeiden.

Welches Risiko birgt meine Operation? Kann ich sterben?

Jede Operation hat ein Risiko. Glücklicherweise ist es in den meisten Fällen gering. Jede Krankheit, jeder Patient und jede Operation sind verschieden, weshalb der Chirurg Ihnen eine Einschätzung Ihres persönlichen Risikos geben wird. Jedoch ist immer dann, wenn eine Operation empfohlen wird, das Risiko den Eingriff nicht vornehmen zu lassen, größer.

Was passiert nach der Operation?

Beim Aufwachen befinden Sie sich auf der Intensivstation. Dort bleiben Sie zunächst einige Tage, nach deren Ablauf Sie in ein Zimmer auf der Krankenstation zurückverlegt werden. Am Anfang spüren Sie wahrscheinlich ein Engegefühl oder sogar Schmerzen rund um die Einschnitte. Zur Linderung verabreicht man Ihnen entsprechende Schmerzmittel. Auch wenn Sie sich sehr müde fühlen, wird man darauf bestehen, dass Sie so schnell wie möglich aufstehen und sich bewegen. Die meisten Patienten werden innerhalb einer Woche nach der Operation entlassen. Aber natürlich werden Sie erst entlassen, wenn es Ihr Befinden erlaubt.

Wie lange werde ich brauchen, um mich von der Operation zu erholen?

Jeder Patient reagiert anders auf eine Operation, aber in der Regel dauert es 6 bis 8 Wochen, bis man sich vollständig erholt hat. Während dieser Zeit ist normal:

  • Eine oder zwei Wochen lang keinen Appetit zu verspüren. Essen Sie nur, wenn Sie Lust haben, aber trinken Sie viel Flüssigkeit.
  • Geschwollene Beine zu haben, vor allem, wenn Sie eine Wunde am Bein haben. Es empfiehlt sich, die Beine hochzulegen.
  • Unter Schlafstörungen zu leiden. Manchmal hilft es, vor dem Schlafengehen ein Beruhigungsmittel oder eine Schlaftablette zu nehmen.
  • Unter Stimmungsschwankungen und depressiver Stimmung zu leiden.
  • Eine Wölbung der Oberseite Ihrer Verletzung, einen Klick oder ein seltsames Gefühl in der Brust zu spüren. Dies wird mit der Zeit abnehmen.
  • Schmerzen oder Steifheit in den Schultern und im Rücken zu spüren. Die Zeit und die Schmerzmittel werden Ihnen helfen, diese Schmerzen zu lindern.

Was kann ich nach der Operation alles machen?

Nachdem Sie sich erholt haben, können Sie im Prinzip ein ganz normales Leben führen. In der Zwischenzeit ist es wichtig, dass Sie sich schrittweise körperliche Bewegung verschaffen. Gehen Sie zu Fuß, steigen Sie Treppen oder laufen Sie Steigungen hoch.

Sobald die Schläuche und die Sonde entfernt wurden, können Sie im Krankenhaus duschen. Baden sollten Sie vermeiden, bis die Wunden vollständig verheilt sind. Falls Ihr Arzt nichts anderes angeordnet hat, können Sie auch wieder Geschlechtsverkehr haben, sobald Sie sich wohl fühlen. Für viele Menschen ist dies etwa 2 bis 4 Wochen nach der Entlassung der Fall.

Vom ersten Moment an können Sie als Passagier in einem Auto mitfahren und nach etwa 4 Wochen können Sie wieder selbst ein Fahrzeug steuern. Vermeiden Sie bis ca. 6 Wochen nach der Operation Fahrrad oder Motorrad zu fahren. Achten Sie beim Reisen darauf, regelmäßig anzuhalten, um sich die Beine zu vertreten.

Vermeiden Sie in den ersten 6 Wochen nach der Operation das Heben von Gewichten und schieben oder ziehen Sie nicht mehr als 4 oder 5 Kilo.

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, aber die Mehrheit der Patienten kann zwischen 6 und 12 Wochen nach der Operation wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Was ist Vorhofflimmern?

Vorhofflimmern ist ein unregelmäßiger, anormaler Herzrhythmus, der einen sehr schnellen Herzschlag verursacht, obwohl der Herzrhythmus auch fast normal sein kann. Hierbei handelt es sich um eine sehr häufig auftretende Herzrhythmusstörung, jedoch besteht ein Risiko, wenn sie über einen längeren Zeitraum besteht und Schmerzen in der Brust, Atemnot, Herzklopfen oder Schwindel hervorruft. Die größte Gefahr liegt in der Entstehung von Blutgerinnseln in den Vorhöfen, die das Herz verlassen und einen Schlaganfall verursachen können.

Es gibt verschiedene Behandlungsarten zur Kontrolle dieses Zustandes: von der Verabreichung von Medikamenten zur Kontrolle der Herzfrequenz oder des Auftretens einer Arrhythmie bis zur Verwendung von Gerinnungshemmern, um einen Schlaganfall zu verhindern. Es gibt andererseits auch invasive Verfahren wie die Katheterablation, mit der man diese Rhythmusstörungen in bestimmten Fällen heilen kann.

Was sind Extrasystolen?

Ventrikuläre oder supraventrikuläre Extrasystolen sind Herzrhythmusstörungen, von denen oftmals junge und gesunde Menschen ohne Herzkrankheiten betroffen sind und die durch ein vorzeitiges Schlagen des Herzens (Extrasystole) verursacht werden. Sie stehen oftmals mit emotionalem Stress in Zusammenhang und werden durch den Missbrauch von Substanzen wie Kaffee, Tee, Tabak und Alkohol begünstigt. Es empfiehlt sich auf das Rauchen zu verzichten und stressfrei zu leben.

Die Beschwerden werden in der Regel bei einem EKG oder einem 24-Stunden-Langzeit-EKG festgestellt. Wenn sie bei einer Person mit einem gesunden Herzen auftreten ist ihre Prognose ausgezeichnet und sie stellen über die Beschwerden hinaus keine Gefahr für den Patienten dar. Bezüglich der Einnahme von Medikamenten sollten Sie stets einen Kardiologen befragen, damit er Ihren speziellen Fall untersuchen und festlegen kann, welche Behandlung angebracht ist.

Was ist das Wolff-Parkinson-White-Syndrom?

Das Wolff-Parkinson-White-Syndrom zeichnet sich durch eine Anomalie im Herzreizleitungssystem (akzessorische Bündel) und das Auftreten von Herzrhythmusstörungen aus. Es handelt sich hierbei um eine angeborene Anomalie. Obwohl Assoziationen mit strukturellen Anomalien des Herzens nicht häufig auftreten, wird eine Echokardiographie empfohlen, um solche Anomalien auszuschließen (insbesondere die hypertrophe Kardiomyopathie, Anomalien der koronaren Sinus und die Ebsteinsche Krankheit). Das WPW-Syndrom wird durch sehr charakteristische EKG-Veränderungen im Elektrokardiogramm (kurze PR-Intervall, Deltawelle) diagnostiziert. Diese EKG-Veränderungen sind manchmal dauerhafter und manchmal auch vorübergehender Natur. Viele Patienten mit diesem Syndrom erfahren niemals eine Tachykardie. In diesen Fällen ist keine spezielle Behandlung erforderlich. Um einer Tachykardie vorzubeugen, können Patienten mit symptomatischem Herzrasen mit Antiarrhythmika behandelt werden.  Eine kurative Behandlung umfasst jedoch eine elektrophysiologische Untersuchung und eine Katheterablation.

Die Wahl der Behandlung hängt von der Schwere der Symptome und den Präferenzen des Patienten ab. Eine Ablation stellt die endgültige Heilung der Krankheit dar und bewahrt den Patienten davor, lebenslang Medikamente einzunehmen. Da es sich aber um ein invasives Verfahren handelt, muss auch immer das Risiko von Komplikationen berücksichtigt werden, unabhängig davon, wie gering es auch sein mag. Wenn der Patient jedoch sehr viele Symptome aufweist oder unter hochriskanten Herzrhythmusstörungen leidet ist die Katheterablation immer die erste Therapiewahl.

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